Interview mit Manuel Schmedt

Nächste Runde bei den Interviews. Heute steht uns der Leader und Führungsspieler Manuel Schmedt von VfL 3 Rede und Antwort. Hier lest ihr alles weitere:




1. Hallo Manuel, wie geht’s dir in der Corona-Zeit und wie gestaltest du deinen Tag mit den ganzen Einschränkungen?


Mein Tagesablauf gestaltet sich in den Zeiten gar nicht unbedingt anders als sonst. Ich fahre weiterhin fast jeden Tag ganz normal zur Arbeit. Nur die Wochenenden sind ein wenig anders, als normal.

2. Was fehlt dir aktuell am meisten? Gehört der Fussball dazu?


Fussball gehört definitiv zu den Aktivitäten die mir am meisten fehlen, aber auch einfach mal auf einen Abend ein Bier trinken fahren und Bekannte/Freunde treffen. Ich finde, dass ganze hat auch Gutes. Ich habe das Gefühl, dass die Bevölkerung ein wenig auf den Boden der Realität zurückgekommen ist und den anderen wieder ein wenig wertschätzt und ich hoffe, dass die Werte auch nach der Krise, weiter Bedeutung behalten.


3. Sicherlich ist die Fitness auch wichtig für dich, wie hältst du dich fit in dieser Zeit der Beschränkungen?


Fitness war und ist immer schon ein großes Thema für mich gewesen, jeder der mich kennt, weiß, dass ich mich auch in Phasen der Ruhe, nie wirklich zurücklehne.

Aktuell halte ich mich mit Läufen und einem Trainingsprogramm zu Hause fit, so dass ich jederzeit bei einem Start der restlichen Saison keine großen Defizite aufweise. Ich denke, dass war und ist auch immer eine Eigenschaft von mir, die der Trainer sehr wertschätzt.

4. Wie sieht dein Rückblick auf die bisherigen Saison 2019/2020 aus? Wie zufrieden bist du mit dir selber und der Mannschaft? Glaubst du das die Saison zu Ende gespielt wird?


Erst einmal vorab, ich glaube nicht, dass die Saison weitergespielt wird. Dafür haben wir das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht und dafür ist der Virus noch nicht kontrollierbar genug.

Der Start in die Saison begann natürlich super für die Mannschaft und auch für mich selbst mit zwei Toren und einer Vorlage in Büren. (lacht) In der Hoffnung, dass es so weitergeht, wurde dann leider zu meinen Ungunsten am System geschraubt und ich weiter zurückgezogen, so dass ich im Dienst der Mannschaft von der Sechs aus agierte und in der Offensive nicht mehr so meinen Stempel aufdrücken konnte.

Noch in der Qualirunde haben wir häufig mit einer anderen Mannschaft gespielt, so dass es schwer war, sich in einer festen Formation festzuspielen. Geholfen hat uns da natürlich unser treffsicherer Sturm mit Markus Ehmann und Louis Haarlamert. Aber im Grundsatz bin ich sehr zufrienden mit dem Verlauf persönlich, wie aber auch mit der Mannschaftsleistung.

5. Ausblick! Worauf freust du dich nach Corona am meisten sportlich und privat?


Definitiv auf den Fussball und das ich mich wieder mit Freunden treffen kann. Es gibt bestimmt einiges zu erzählen.

6. Wie sehen deine sportlichen Ziele für die neue Saison aus? Was ist mit VfL 3 drin?


So wie es aussieht, beenden wir die Saison in einer Phase, wo wir als VfL 3 in einer richtig guten Form aufgetreten sind. Die Mischung aus Jung und Alt passt gut. Daher erwarte ich für die neue Saison ähnlich starke Auftritte von uns, wie zum Schluss.

7. In Kürze ist das Klubheim am Sportplatz fertig. Ich denke eine absolute Bereicherung für den Verein. Woran fehlt es in deinen Augen noch im und um den Verein? Was kann und muss besser werden? Wo sind wir vielleicht auch schon gut?


Ich denke, dass sich in den letzten Jahren ein deutlich besserer Teamgeist im Verein entwickelt. Diesen gilt es weiterhin zu fördern.

Worauf wir jetzt achten müssen, dass wir die Jugend weiter fördern. Die Jungs und Mädels in den Jugendmannschaften sind die Zukunft des Vereins, da denke ich aber, müsste sich der Verein noch ein wenig besser aufstellen. Die vielen Aufgaben in den entscheidenden Pos. sind aus meiner Sicht auf zu wenig Schultern aufgeteilt.

8. Ein viel diskutiertes Thema ist auch die Fortsetzung der Bundesliga mit Geisterspielen, wie siehst du die Situation?


Ich habe zwei Geisterspiele vor der „Covid Pause“ verfolgt und eines Live im Fernsehen gesehen, da muss ich als Fan ganz klar sagen, dass Spiele vor leeren Rängen nicht gerade berauschend sind, aber im Sinne des Fußballes geht es aus meiner Sicht nicht anders, als die Saison mit Geisterspielen fortzusetzen. Wenn ich es auch total Schade finde, dass der Mythos Fussball so natürlich einiges an Reiz verliert. Aber im Sinne aller bleibt uns wohl nichts anderes über, als die nächsten Monate so klar zu kommen.

9. Was wirst du als Erstes unternehmen, wenn die ganze Situation sich bereinigt hat?


Ehrlich gesagt weiß ich es gar nicht. Da mein Tagesablauf sich nicht unbedingt groß verändert hat, außer, dass ich am WE nicht großartig ausgehen darf. Aber vermutlich werde ich mal wieder in entspannter Atmosphäre meine Eltern besuchen, ohne dabei ständig auf den Abstand zu achten.

10. Vielen Dank für das kurze Interview, möchtest du noch etwas loswerden?


Ich habe auch zu danken und wünschen uns allen, dass wir die Situation Gesund und Munter über die überstehen werden.

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