Interview mit Simon Richter

Die nächste Runde macht Simon Richter. Am Ende der Saison zieht es Simon zum SC Greven 09. Wie es ihm aktuell geht und was er sonst so macht lest ihr hier:

1. Hallo Simon, wie geht’s dir in der Corona-Zeit und wie gestaltest du deinen Tag mit den ganzen Einschränkungen?


Den Umständen entsprechend kann ich mich nicht beklagen. Ich habe das Glück, dass ich noch ganz normal zur Arbeit gehen kann. Ansonsten versuche ich, mich Zuhause immer zu beschäftigen. Dinge, die ich schon lange vor mir hergeschoben habe (z.B. Fenster putzen), können jetzt erledigt werden. Nichtsdestotrotz wurde auch schon die ein oder andere Minute auf der Couch und vor der PlayStation verbracht.

2. Was fehlt dir aktuell am meisten? Gehört der Fussball dazu?


Auf jeden Fall fehlt mir der Fußball, sogar sehr! Wenn man es sonst gewohnt ist, dreimal die Woche zu kicken, ist die jetzige Situation eine ziemliche Umstellung. Aber auch das damit verbundene Treffen meiner Freunde fehlt mir, nicht nur zum Training.

3. Sicherlich ist die Fitness auch wichtig für dich, wie hältst du dich fit in dieser Zeit der Beschränkungen?


Da muss ich ehrlich gestehen, dass ich in dieser Hinsicht noch nicht viel getan habe. Alleine fällt es mir aber auch sehr schwer, mich zu motivieren. Ein paar Mal war ich schon mit meinem Vater und meinem Bruder mit dem Rennrad unterwegs und in letzter Zeit versuche ich, regelmäßig ein paar Übungen für den Oberkörper zu machen. Das ist aber auch das höchste der Gefühle.

4. Wie sieht dein Rückblick auf die bisherigen Saison 2019/2020 aus? Wie zufrieden bist du mit dir selber und der Mannschaft? Glaubst du das die Saison zu Ende gespielt wird?


Guckt man nur auf die Tabelle und die Ergebnisse, können wir natürlich überhaupt nicht zufrieden mit dem bisherigen Verlauf der Saison sein. Das hatten wir uns schon etwas anders vorgestellt. Trotzdem finde ich, dass nicht alles schlecht war und ist. Wir sind eine sehr junge Truppe, der häufig die Erfahrung in den entscheidenden Situationen gefehlt hat, sind schnell in einen Abwärtsstrudel geraten und hatten dann nicht mehr wirklich die Möglichkeiten, uns da wieder heraus zu kämpfen. Der Abstieg am Ende der Saison wäre somit mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr zu vermeiden gewesen. Vielleicht ist ja in dieser Hinsicht die Corona-Pause das Beste, was uns passieren konnte. Sollte der Spielbetrieb der aktuellen Saison nicht wieder aufgenommen werden und es keinen Absteiger geben, hätte die Mannschaft die Möglichkeit, sich in der kommenden Saison nochmal neu zu beweisen.

Persönlich glaube ich nicht mehr, dass die Saison zu Ende gespielt wird und halte das auch für die vernünftigste Entscheidung!

5. Ausblick! Worauf freust du dich nach Corona am meisten sportlich und privat?


Natürlich freue ich am meisten wieder darauf, auf dem Fußballplatz zu stehen!

6. Nach dieser Saison verlässt du den VfL nach einer langen Zeit Richtung Greven 09. Was waren deine Gründe? Sehen wir dich evtl. vor Ende deiner Karriere doch nochmal im VfL-Trikot?


Dieser Schritt ist mir auch absolut nicht leichtgefallen! Da haben letztendlich viele Gründe eine Rolle gespielt. Am Ende habe ich mich dazu entschlossen, die neue Herausforderung anzunehmen, um mich auch sportlich nochmal weiterzuentwickeln.

Versprechen kann ich natürlich nichts, aber mein Traum ist es, ein paar erfolgreiche Jahre in Greven zu haben und dann wieder zurückzukehren, um dann den erfahren Innenverteidiger mit den Kaiser 5 Schuhen zu geben. (wie damals der große Tim Lutterbei)

7. Wie sehen deine sportlichen Ziele für die neue Saison aus?


Ich möchte einfach gut in die neue Saison starten und fit bleiben, alles andere wird sich dann schon ergeben.

8. In Kürze ist das Klubheim am Sportplatz fertig. Ich denke eine absolute Bereicherung für den Verein. Woran fehlt es in deinen Augen noch im und um den Verein? Was kann und muss besser werden? Wo sind wir vielleicht auch schon gut?


Das wurde auch höchste Zeit, dass der Verein ein Vereinsheim bekommt, alleine für die Gemeinschaft aller Mitglieder. Leider für mich etwas spät, was natürlich nicht bedeutet, dass ich mich nicht das ein oder andere Mal dort aufhalten werde.

Ich denke, dass der Verein insgesamt gut aufgestellt ist. Die Anlage würde ich jetzt mit dem Vereinsheim zu einer der Besten des Kreises zählen und sportlich würde ich die Situation auch als zufriedenstellend bezeichnen. Mängel gibt es immer, doch, die jetzt alle festzustellen, wäre sehr müßig und ich sehe mich auch nicht in der Position, dieses zu beurteilen.

9. Ein viel diskutiertes Thema ist auch die Fortsetzung der Bundesliga mit Geisterspielen, wie siehst du die Situation?


Im Prinzip ist mir dasziemlich egal. Ich gehe aber davon aus, dass die Saison doch noch beendet wird, da finanziell viel zu viel dahintersteckt. Mir ist nur wichtig, dass der große SV Werder Bremen erstklassig bleibt! (Vielleicht ist die Corona-Pause hier auch die letzte Rettung)

10. Was wirst du als Erstes unternehmen, wenn die ganze Situation sich bereinigt hat?


Dann steht natürlich die feucht-fröhliche Einweihungsparty des Vereinsheims ganz oben auf der Agenda!

11. Vielen Dank für das kurze Interview, möchtest du noch etwas loswerden?


Ich hoffe natürlich, die aktuelle Situation entspannt sich zeitnah, ihr bleibt alle gesund und haltet euch immer brav an die jetzigen Vorgaben, umso schneller können wir wieder zur Normalität übergehen.



Simon Richter ist oft nur durch Foulspiel wie in dieser Szene zu Bremsen. Leider wechselt er am Ende der Saison das Trikot.

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