Saisonüberblick 2019/2020 der Zwooten

Aktualisiert: Juni 3

Die aktuelle B-Liga Saison der „Zwoten“ Mannschaft des VfL wurde vorerst nur 20 Spieltage alt aber bot bis dahin all das, was uns gerade in der fussballfreien Zeit so fehlt. Einige Spieler haben sich für diesen Bericht freundlicherweise bereit erklärt einige Fragen zur sportlichen Entwicklung der Mannschaft in dieser zu kurz geratenen Saison und zu ihrer persönlichen Gemütslage zu beantworten. Dabei positiv überraschend – die Antworten fielen sehr umfangreich aus. Das mag zum einen am erhöhten Redebedarf liegen, der sich in den letzten Wochen bei einigen aufgebaut hat aber vorallem an der komplexen Entwicklung der Zwoten in den letzten Jahren und Monaten. Kurzer Rückblick. Im Sommer 2018 übernimmt Tim Lutterbei die Mannschaft mit einem breit gefächerten Trainerteam und bringt vorallem Konstanz und Spaß in unsere Reserve. Die Jahre zuvor waren mal mehr und mal weniger erfolgreich aber immer begleitet mit einer hohen Fluktuation im Team. Nach und nach kamen erfahrene Spieler aus dem Verein, selbst ausgebildete Spieler aus der Jugend und externe Verstärkungen hinzu und bilden heute einen der besten und breitesten Kader, die es in Ladbergen´s Zweiter je gegeben hat. Die Durchlässigkeit zu den anderen Mannschaften wurde verbessert und so agiert das Team als große Stütze der Dritten und Ersten aber kann sich jederzeit auch über personelle Hilfe aus den beiden Teams freuen. Springen wir in den Sommer 2019 und damit in die Vorbereitung auf eine Saison, die ganz anders werden sollte als wir es uns alle vorgestellt haben. Die ersten drei Testspiele gehen trotz guter Ansätze verloren aber im Training wird weiterhin gut gearbeit, was auch an der sehr guten Trainingsbeteiligung liegt. Passend zum Saisonstart erhält dann auch das Selbstbewusstein des Teams einen Schub durch zwei Siege gegen GW-Lengerich und den SC Halen. Bemerkenswert dabei: Die Offensive schien entfacht zu sein und erzielt gegen beide Teams je 4 Buden und war auch sonst stets gefährlich in ihren Bemühungen nach vorne. Mittelfeldmotor Alexander Heinemann erinnert sich: „Vor der Saison war meine Erwartung an uns als Team die Leistungen der letzten Spielzeit zu überbieten und mindestens nichts mit dem Abstieg zu schaffen zu haben. In der Region um Platz 6-8 mitzuspielen hab ich mir erhofft, aber keineswegs als selbstverständlich angesehen. An diesen Erwartungen hat auch das erste Spiel gegen Recke nicht viel verändert, auch wenn wir es recht souverän gewonnen haben“. Der 3:1 Sieg, den er anspricht stand dabei bis zur Halbzeit auf der Kippe, weil die Saison mit Verletzungspech begann. Co-Trainer Christian Bolz musste nach einer halben Stunde zweimal wechseln. Bastian Schröer hatte unter Einsatz seines körperlichen Wohlbefindens die Recker Führung aus der 4. Minute egalisiert. Für Ihn ging es dann aber genauso wenig weiter, wie für Stürmer Louis Haarlammert, den Muskelbeschwerden plagten. Die letzten Minuten der ersten Hälfte wankte Ladbergen aber konnte das Unentschieden in die Pause retten. Zudem musste in der defensive Maurice Geers zur Pause die Segel streichen und die Mannschaft hatte mit diversen Umstellungen und mit kaum Verstärkung von der Bank eine schwierige Halbzeit vor sich. Doch ab der 46. Minute spielte nurnoch Ladbergen. Die Defensive ließ quasi nichts mehr zu und vorne stachen die beiden stärksten auf Ladberger Seite, Leon Dürbaum (71.) und Alexander Heinemann (80.), der mit einem Sololauf aus der eigenen Hälfte den 86er Maradonna mimte.

Das Selbstbewusstein aus dieser starken Halbezit fand in der Folge aber einen Dämpfer. „Nur“ ein Punkt gegen Aufsteiger Grün-Weiß Lengerich, eine 4:7 Niederlage gegen Mettingen und ein 2:6 in Büren führten zu einem durchwachsenden Saisonstart. Der Sieg gegen Türkiyem Spor Ibbenbüren (5:0) an Spieltag 5 war da schon alternativlos. Comebacker Stefan Beneking netzte zum ersten Mal in dieser Saison und es sollten noch einige Tore folgen. Für Kapitän David Bücker der Gänsehautmoment der Saison!

Recht hat er! Bene´s Comeback bedeutete uns allen unheimlich viel und er fehlte der Mannschaft als Typ auf und vorallem neben dem Platz. Seine Fortschritte Woche für Woche im Training waren für uns alle verblüffend und für einige von uns wurde es ziemlich schnell sehr schwer ihn in Abschlusspielen zu verteidigen. Nicht umsonst murmelte Torhüter Thomas Wauligmann des öfteren vor sich hin „Alter ist Bene eine Maschine…“

Ein absolut medientaugliches Interview über seine schwierige Zeit hat er bei Heimspiel-Online gegeben. Über die gute Offensive, die sich auch dank ihm in der restlichen Saison von ihrer besten Seite zeigte, sagte er: „Insgesamt waren wir als Mannschaft aktiver und kontrollierter im Spielaufbau aber auch gegen spielstarke Gegner immer in der Lage schnelle Nadelstiche zu setzen. Dazu kommt dann auch ein gewisses Abschlussglück in den Situationen. Und die Willenskraft der Mannschaft half in den Situationen, in denen das Glück fehlte. Um die Offensive in Zukunft noch weiter zu verbessern hilft es uns in den Trainingseinheiten schnelles Umschalten zu trainieren, um in entscheidenen Kontersituationen Spiele für uns zu entscheiden. Und Schussübungen aus jeglicher Lage schaden auch nicht und sind für uns Spieler natürlich hervorragend.“

Innenverteidiger Freddy Beuting freut sich auch aus einem anderen Grund über Bene und die gute Offensive der Zwoten: „Es kann immer mal passieren, dass hinten ein Bock geschossen wird und die Gewissheit, dass wir vorne immer für Tore gut sind gibt uns Sicherheit.“

Die Defensive wusste in einigen Spielen zu überzeugen und die Qualität und die Breite, die dem Trainerteam dort zur Verfügung stand war die letzten Jahre nicht selbstverständlich. Auch auf der Torwartposition sieht Frederic Beuting eine Steile Entwicklung. „Einen guten Keeper hinter sich zu haben, mit dem man auch Fussball spielen kann gibt einem ein gutes Gefühl.“

Der ehemalige Feldspieler Matthias Wauligmann wurde schon in der vergangenen Saison zum Torwart umfunktioniert und schnupperte in diesem Jahr sogar des öfteren Luft in der A-Liga. Zudem brachte er noch seine beiden Brüder zum VfL, Christian und Thomas. Letzterer seines Zeichens ebenfalls Torhüter und eine enorme Verstärkung für Spiel- und Trainings- und Trinkbetrieb. Und weil das ganze so gut funktionierte bediente man sich mit Louis Haarlammert bei einem weiteren Feldspieler, der nach starken Abschlusspielen im Tor nun ebenfalls die Handschuhe bindet. Zu diesem bunten Torwartteam wird es in Kürze noch einen weiteren Bericht auf unsere Homepage geben.

Trotz dazugewonnener Sicherheit merkt Frederic aber an: „Es gibt natürlich trotzdem noch Feinheiten zu verbessern, wie z.B. das konsequenterer Rausschieben nach Ballgewinn.“ Aber auch Unterstützung aus der Ersten und die Flexibilität von einigen Zentrumsspielern, wie z.B. David Bücker und Defensivspezialist Felix Teckenbrock bringen Stabilität und machen es den gegnerischen Truppen jeden Sonntag aufs Neue schwer gegen Ladbergen zu treffen. Felix „Tecki“ Teckenbrock sieht aber auch noch einen weiteren Punkt zu verbessern, nämlich das Verteidigen von Standards. „Leider sieht unsere Bilanz bei Standards gegen uns nicht so rosig aus“ Seine Verbesserungsvorschläge dafür sind schnelleres organisieren der Zuteilung, um bei Hereingabe der Standards in einer guten Verteidiungsposition zum Gegner zu stehen. Aber auch ein gutes Stellungsspiel hilft nichts ohne den nötigen „Biss im direkten Zweikampf“, wie er sagt. „Meine Erinnerung nach sind viele Tore nach Standards auch durch zweite Bälle gefallen, die wir nicht aktiv genug verteidigen.

Tecki´s Highlightspiel der Saison passt zu diesem Thema. In einem spielerischen eher mauen Spiel in Saerbeck, bei strömenden Regen und schlechten Bedingungen beim Auwärmen konnte sich unsere „Zwote“ am Ende recht glücklich 3 Punkte sichern. Durch einen Standardtreffer in der Schlussphase. Torschütze: Felix Teckenbrock. „Mehr Kreisligafussball geht fast nicht“, erinnert er sich.

Auch durch diesen Sieg konnte sich Ladbergen in der Hinrunde einigermaßen von den Abstiegsplätzen entfernen. Bis zum Winter folgten weitere vier Siege und ließen VfL 2 im Mittelfeld der Tabelle überwintern. Dabei rauschte man Anfang November auch noch an einer Sensation vorbei. Gegen den souveränen Tabellenführer Teuto Riesenbeck II erinnert sich Freddy Beuting an ein grandioses Spiel, dass durch zwei unglückliche Treffer von Teuto-Stürmer Andreas Klostermann entschieden wurde. Als Vorkampf vor dem A-Liga Spiel Ladbergen I gegen Teuto I brillierte die Defensive der Ladberger vor ungewohnt viel Publikum und hatte die ein oder andere Chance auch Punkte nach Ladbergen zu entführen. Hervorzuheben ist hier die personelle Unterstützung aus der dritten Mannschaft, die Bastian Apitz der Zweiten selbstlos überließ. Die Rede ist von VfL-Routinier Daniel Schmedt, der für die neue Saison bereits bekannt gegebene Co-Trainer der Zweiten Mannschaft machte ein famoses Spiel auf der Außenbahn. Trotz des Ergebnisses brachte auch dieses Spiel weiteres Selbvertrauen für anstehende Aufgaben.

Für Mittelfeldallrounder Sebastian Hruschka ist einer der Schlüsselkompetenzen des Teams das zentrale Mittelfeld. Zumindest hat es sich dahingehend entwickelt. „Ich denke wir ergänzen uns alle in unserer Spielweise, was uns stark macht. Ob Laufstärke, Kopfballstärke, technische Qualität oder Übersicht - wir verkörpern alles im Zentrum. Das Defensivverhalten wird immer besser und auch das Umschalten nach Ballverlust um unsere Außen einzusetzen.“

Geschwindigkeit auf den Außen ist vorhanden. Defensiv vorallem mit Christopher Jahn und offensiv mit Kai Brinkmann und Janik Ruthenschröer, die beide immer wieder torgefährlich wurde bekamen am Anfang der Saison Unterstützung durch die Eigengewächse Louis Haarlammert und Robin Decker aus der A-Jugend. Dazu Robin: „Die schwierigste Umstellung für mich war es die Intensität im Training und in den Spielen mitzugehen. Aber ich bin sehr zufrieden, wie schnell das geklappt hat. Die Mannschaft hat mich immer motiviert und ich habe direkt Spielzeit bekommen. Wichtig für einen jungen Spieler ist es dran zu bleiben und nicht aufzugeben, auch wenn mal was nicht so klappt.“

Einen gesunden Ehrgeiz brachte Robin auf jedenfall mit und belohnte sich mit seinem ersten Saiontor gegen Hörstel bei der 3:1 Niederlage. Eine Woche darauf traf er wieder und diesmal umso wichtiger. Aus dem 0:2 Rückstand aus den ersten 10 Minuten machte die Zwote einen 3:2 Heimsieg, wobei Robin zum zwischenzeitlichen 2:2 traf. Zum absoluten Highlight dieses Spiels kommen wir am Ende nochmal in der kleinen Rubrik, Tor des Jahres.

Dauerbrenner und Trainingsweltmeister Moritz Averbeck durfte sich ebenfalls häufig einer offensivere Position erfreuen. „Mein Ziel ist es natürlich, wenn möglich jedes Spiel durchzuspielen. Aber es geht nur um das Team und darum gemeinsam zu gewinnen, deswegen ist es für mich selbstverständlich, wenn ich auf der Bank Platz nehme und jemand anderes meinen Job übernimmt. Es ist auch nicht schlimm auf vielen verschiedenen Positionen eingesetzt zu werden, die verschiedene Anforderungen an einen selbst stellen, solange am Ende die Teamleistung passt. Dann schmeckt auch das Bier nachher immer besser.“ (Moritz schließt hier den Plural „Biere“ selbstverständlich nicht aus, Anm. der Redaktion).

Eugen Martens, der eine längere Verletzungspause hinter sich hat sieht das genauso. Für ihn ist wichtig: „…zu spielen, egal in welcher Mannschaft oder auf welcher Position. Aber am liebsten über 90 Minuten anstelle von kleineren Einsätzen zum Ende eines Spiels.“

In der Wintervorbreitung wurde dann der Grundstein für die kommende erfolgreichen Spiele gelegt. Moritz persönlich freute es sehr verletzungsfrei soviele Einheiten und Testspiele mitnehmen zu können. Dabei war auch die Trainingsbeteiligung für eine Zweite Mannschaft vorbildlich. „Wir haben ein großes Trainerteam und das dadurch sehr varrierende Training ist bis auf wenige Außnahmen sehr hilfreich und hat uns spielerisch auch die nötige Fitness vermittelt, was deutlich mehr Spaß macht als Waldläufe zu absolvieren“

Bei der gesamtkörperlichen Fitness half auch der Trainer der Dritten, Bastian Apitz. Als Athletik-Trainer brachte er die Jungs das ein oder andere Mal an ihre Grenzen, die diese Einheiten aber sehr gut annehmen. Auch in der aktuellen Fussballpause folgen einige Spieler den Anleitungen von Bastian, der freundlicherweise Übungen für das Heim-Workout zur Verfügung gestellt hat. Eugen Martens ist einer dem diese Workouts vermutlich etwas leichter fallen als anderen. Für ihn gilt sich fit zu halten, aber das Trainingspensum erst wieder hochzufahren, wenn wieder Pflichtspiele absehbar sind, um auf den Punkt Fit zu sein und nicht über Monate hinweg die Motivation bei zuvielen Solo-trainingseinheiten zu verlieren. „Außerdem kann man momentan auch viele Dinge machen, zu denen man sonst nicht kommt“. Und angesprochen auf das Thema Ernährung sagt er: “Man lebt nur einmal“. Über fehlende Fitness oder zuviele Pfunde, wie bei manchen Profifussballern nach der Sommerpause brauchen wir uns bei ihm aber keine Sorgen machen. Aber falls es es für uns, in welcher Art auch immer weitergeht mit dem Spielbetrieb ist er für mindestens 3 Wochen Vorbreitung, um alle auf ein gewisses Fitnesslevel zu bringen und wieder Geühl für die Murmel zu bekommen.

Fitness und Ballgefühl müssen dann auch zum Start der vielleicht kürzesten Rückrunde unserer aller Fussballkarrieren vorhangen gewesen sein. Mit Manuel Beckmann und Dennis Gorzalnik kamen zudem zwei spielstarke und schnelle Jungs zurück nach Ladbergen.

Für Alexander Heinemann hatte die Rückrundenauftacktpartie gegen Mettingen aber eine entscheidene Wirkung. Der 2:3 Auswärtserfolg durch 3 Beneking-Tore setzten neue Ziele. „Nach diesem Spiel waren Platz 7-8 für mich auf jedenfall fest als Ziel angesehen“, sagt Alex. Und die beiden Wochen darauf zeigten genau in diese Richtung. 18 Tore in den beiden Partien gegen Büren und TS Ibbenbüren und mit 6 weiteren Punkten auf dem Konto steht die Zwote auf dem 6. Tabellenplatz. Zwar mit dem ein oder anderen Spiel mehr als die Konkurrenz aber auf 30 Punkte aus 20 Spielen und einem Toverhältnis von 58:49 Toren können alle Akteure rund um die Mannschaft stolz sein. Entscheidend beteiligt an den Siegen gegen Mettingen und Büren war Simon Denecke. Eigentlich eine wichtige Säule des Teams, übernahm er während seiner Verletzungspause den Job als Hauptübungsleiter in 1-2 Trainingseinheiten und in den gerade genannten Spielen. Die Ausbeute ist bekannt und mit seiner 100% Siegquote ist er sich sicher: „Wir hätten da nochmal oben angreifen können“ Für Ihn war es natürlich eine ungewohnte Situation als Trainer beim Spiel zu coachen und die Ansprache zu halten. „Normalerweise unterrichte und coache ich Kinder oder Jugendliche. Erwachsene sind da schon etwas anders zu trainieren, weil sie auch eher merken, wenn man mal nicht 100% die Ahnung hat. Mannschafskollegen zu sagen, dass sie heute nicht von Beginn an spielen werden ist schon etwas seltsam. Ich bin auch eher der ruhigere Typ und von außen Impulse während des Spiels zu geben ist sehr schwer aber taktische Überlegungen vor und während des Spiels anzustellen ist schon spannend und umfangreicher als in einer Jugendmannschaft. Aber bald möchte ich erstmal lieber wieder selber spielen!“

Die Coronapause hat ihn, wie uns alle sehr überrascht und er versucht die auftretende Langeweile zu bekämpfen. Aber auch er hält sich regelmäßig fit, bevorzugt durchs Joggen. Aber am meisten fehlt ihm…“die Gemeinschaft nach und vor dem Training. Unsinn reden und den Alltag vergessen fehlt mir sehr und gerade weil unsere Zweite so eine coole Truppe geworden ist.“

Geht uns auch so Simon!

Aber er ergänzt völlig zurecht. „Sport und Freizeitativitäten sind wohl das auf was man am längsten noch verzichten kann und muss“.

Die Meinung über die Mannschaft teilt auch Trainer Tim Lutterbei. „Weil es einfach mega Spaß macht die Truppe zu tainieren, eine gute Mischung aus Spaß und Ernst herrscht, alle mitziehen und zusätzlich der Erfolg stimmt. Zu dem guten Trainerteam stößt dann noch Daniel Schmedt in der kommenden Saison, der uns weiter bringen wird. Aus diesen Gründen hat auch Tim sein Engagement zur nächsten Saison bekannt gegeben. Kapitän David Bücker sieht das breite Trainerteam als Bereicherung und ist froh, dass diese Lösung für die kommende Saison gefunden wurde. „Die hohe Akzeptanz der Beteiligten innerhalb der Mannschaft mach es allen generell einfacher. Wir kennen uns alle und keiner sieht sich wichtiger als das Team. Wichtig ist es aber auch, dass nicht zuviele Leute die Traineraufgaben übernehmen. Bei einem Hauptverantwortlichen muss alles über viel Kommunikation zusammenlaufen und dieser muss die entgültigen Entscheidungen treffen. Ein Trainer von außerhalb könnte zudem einige Probleme mit sich bringen. Deshalb bin ich erstmal dafür weiterzumachen, dann werden wir noch eine Menge Spaß haben.“

Auch die bisherige Saison sieht er im Vergleich zur Vorsaion sehr positiv. Vorallem die Integration der Neuzugänge und das gute Miteinander hilft der Mannschaft und er sieht den Respekt voreinander gepaart mit Geduld und Verständnis aber auch die Fähigkeit Verantwortung füreinander zu übernehmen als die Stärken der aktuellen Zwoten. Zu einfache Gegentore, gerade in knappen Spielen und der letzte Wille auch gegen vermeintlich stärkere Gegner gewinnen zu wollen sind Punkte, die der Mannschaft noch fehlen, um noch besser zu sein.

Vielleicht geht es für den Amateursport bald schon in einer abgespeckteren Version weiter. Jeder im Team ist auf jedenfall gewillt unter Berücksichtung aller Vorgaben und mit der nötigen Vorsicht wieder gegen den Ball zu treten und weitere schöne Momente miteinander an der Königsbrücke zu verbringen.

Wie versprochen zum Ende noch das Tor des Jahres. Einige schöne und wichtige Tore sind für die Ladberger gefallen. Louis Haarlammert´s Kopfballtreffer in der Nachspielzeit gegen Leeden in einem absoluten Kampfspiel auf Schlacke und auch Alexander Heinemann´s Sololauf zum Saisonstart gegen Recke sind nur zwei Beispiele und es gibt mit Sicherheit noch weitere Treffer die diese Würdigung verdienen. Jedoch habe ich mich für den 3:2 Siegtreffer aus dem Heimspiel gegen Grün-Weiß Lengerich entschieden. Wir springen wieder in den Spielverlauf. Robin Decker und Sandro Telljohann hatten die Ladberger verdientermaßen zurück ins Spiel gebracht. Die Uhr des Schiedsrichters zeigt die 83. Minute an. Seine Pfeiffe ertönt. Freistoß für den VfL, zentrale Position 25 Meter vor dem Tor. Sebastian „Seb“ Hruschka….legt sich den Ball zurecht und pflügt ihn in einer Mischung aus Gewalt und Präsizion über die Mauer. Der Torwart war, wie wir alle, nur stiller Beobachter. Der Ball schlägt in den Winkel ein und Seb dreht zum Jubeln ab. Kann man so machen.

Damit euch allen im Namen der Zweiten alles Gute und bleibt gesund. Bis bald!




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